Hugo Lefèvre

Positionsgröße

Behandelt die Frage, die bei den meisten Trades offenbleibt: Wie viel? Risiko je Trade, Stopps und Positionsgrößen, die auch dann tragbar bleiben, wenn man falschliegt.

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Nachkaufen bei fallenden Kursen: Warum ein günstiger Preis schnell zum Positionsrisiko wird Nachkaufen (Averaging Down) senkt zwar den durchschnittlichen Einstandspreis, erhöht aber gleichzeitig die Kapitalexposition genau dann, wenn neue, negative Informationen vorliegen können. Vor dem zweiten Auftrag zählen deshalb nicht nur der niedrigere Kurs, sondern die bereits realisierte Verlusthöhe, Ausführungsbedingungen (Spread, Slippage, Liquidität) und die Auswirkung auf die Positionsgröße im Portfolio. Trading-Strategien · 26 Okt. 2026 Vor Quartalszahlen zählt nicht die Überzeugung, sondern die mögliche Kurslücke Wer eine Aktie über Quartalszahlen hält, trifft eine aktive Risikoentscheidung: Die nächste handelbare Notierung kann deutlich von der letzten Kursanzeige abweichen. Die Positionsgröße sollte deshalb am plausiblen Earnings Gap Risiko, am Risikobudget und an der Depotkonzentration ausgerichtet werden – nicht am Vertrauen in gute Zahlen. Trading-Strategien · 16 Sept. 2026 Aktie nach Zahlen halten? Erst die Positionsgröße prüfen Ein Kurssprung nach Quartalszahlen kann aus einer vernünftigen Depotposition plötzlich ein Klumpenrisiko machen. Vor der Frage, ob die Story weiter überzeugt, sollten Anleger Positionsgewicht, Liquidität, Geld-Brief-Spanne, Steuerwirkung und Ausstiegskosten prüfen. Trading-Strategien · 14 Sept. 2026 Bei Anleihen zuerst die Duration dimensionieren, nicht den Eurobetrag Eine Anleiheposition kann in Euro klein wirken und trotzdem mehr Zinsänderungsrisiko enthalten, als Anleger erwarten. Vor der Order sollte klar sein, welche Duration, welcher Credit Spread, welche Liquiditätskosten und welche Portfolio-Konzentration tatsächlich gekauft werden. Trading-Strategien · 2 Sept. 2026 Earnings Gap traden: Positionsgröße an heutige Liquidität koppeln Nach Quartalszahlen zählt nicht mehr der Chart von gestern, sondern die Liquidität, die jetzt im Orderbuch steht. Wer ein Earnings Gap traden will, sollte Spread, Slippage, Volatilität und Stop-Abstand vor der Order in die Positionsgröße einrechnen. Trading-Strategien · 1 Sept. 2026 Wenn Zinserwartungen kippen, gehört die Ordergröße neu geprüft Eine Fed-Entscheidung oder EZB-Sitzung verändert nicht nur die Richtungserwartung, sondern oft auch Volatilität, Liquidität und Ausführungsrisiko. Wer nach einer Zinsneubewertung mit der gewohnten Positionsgröße handelt, riskiert unnötige Slippage, Market Impact und schlechtere Fills. Trading-Strategien · 1 Sept. 2026 Orderbuch lesen: Wie Markttiefe die Positionsgröße bestimmen sollte Die Positionsgröße ist nicht nur eine Frage des Portfoliorisikos, sondern auch eine Ausführungsentscheidung: Vor dem Absenden einer Order sollte man Markttiefe, Geld/Brief-Spanne, angezeigte Liquidität und erwartete Slippage prüfen. Dieses Stück erklärt, wie man Level‑2‑Daten vor dem Orderticket als einfachen Stresstest nutzt und wann man Größe, Ausführungsstil oder Trade ganz zurücknimmt. Trading-Strategien · 13 Aug. 2026