Trading-Einblicke & KI-Analysen

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Bei Anleihen zuerst die Duration dimensionieren, nicht den Eurobetrag

Eine Anleiheposition kann in Euro klein wirken und trotzdem mehr Zinsänderungsrisiko enthalten, als Anleger erwarten. Vor der Order sollte klar sein, welche Duration, welcher Credit Spread, welche Liquiditätskosten und welche Portfolio-Konzentration tatsächlich gekauft werden.

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Mega-Cap kaufen? Erst den ETF-Overlap im Depot prüfen

Eine liquide Mega-Cap-Aktie kann trotzdem zum Klumpenrisiko werden, wenn sie bereits über MSCI-World-, S&P-500-, Nasdaq-100- oder Sektor-ETF im Depot steckt. Vor der Order zählt deshalb nicht nur die Story nach den Zahlen, sondern die gesamte direkte und indirekte Exposure auf denselben Einzeltitel.

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Den Data-Center-Energie-Trade erst bepreisen, dann kaufen

Schlagzeilen zur Stromnachfrage von KI-Rechenzentren machen Versorgeraktien, Infrastrukturwerte und REITs attraktiv, aber die öffentliche Beweislage bleibt schmal. Vor dem Kauf zählt deshalb nicht nur die Story, sondern ob Positionsgröße, Liquidität, Market-Impact-Kosten und Exit-Liquidität zum Instrument passen.

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Vor der Dividendenjagd zuerst den Spread rechnen

Eine Dividend Capture Strategie wirkt auf den ersten Blick einfach, scheitert aber oft an Bid-Ask-Spread, Slippage, Dividendenabschlag und Positionsgröße. Entscheidend ist eine Pre-Trade-Analyse, die den handelbaren Nettoeffekt misst – nicht die Dividendenmeldung allein.

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Erst die Slippage kalkulieren, dann der Aktie hinterherlaufen

Eine stark steigende Aktie ist nicht automatisch ein guter Trade, wenn der Einstiegspreis den erwarteten Vorteil aufzehrt. Ein Slippage-Budget macht aus dem Impuls nach der Schlagzeile eine Pre-Trade-Analyse von Geld-Brief-Spanne, Orderbuch-Tiefe, Positionsgröße und Execution Risk.

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Earnings Gap traden: Positionsgröße an heutige Liquidität koppeln

Nach Quartalszahlen zählt nicht mehr der Chart von gestern, sondern die Liquidität, die jetzt im Orderbuch steht. Wer ein Earnings Gap traden will, sollte Spread, Slippage, Volatilität und Stop-Abstand vor der Order in die Positionsgröße einrechnen.